Sonntag, 30. April 2017

Die drei schönsten Castles


Auf schottischem Tartan im Doppeldecker geht's vom Campingplatz in die Stadt zum

Edinburgh Castle

Vom Busstop aus müssen wir die Schlucht überwinden um zum Castle zu kommen.


Unser Vorhaben, wieder die ersten zu sein, scheiterte an dem anstrengenden Aufstieg. Aber es lohnt sich!

Hier hat Mary Stuart ihren Sohn James geboren, der, Ironie des Schicksals, später der erste gemeinsame König von Schottland und England war. So blieb es seitdem.

National Monument in der Burg
Heute dient das Castle hauptsächlich der Demonstration militärischer Stärke Schottlands zu allen Zeiten.
















Die "Ein-Uhr-Kanone". 
Täglich wird sie um Ein Uhr abgefeuert. Uns fehlt die Geduld 2 Stunden abzuwarten, bis es 1x BUM macht.
Säbelrasseln.

Der große Saal ist mit Waffen tapeziert.





Schubweise drängeln wir uns durch den geöffneten Tresor, in dem die schottischen Kronjuwelen aufbewahrt werden. Hier wird auch der alte Krönungsstein, Stone of Scone, aufbewahrt, der 1296 gestohlen und erst von Elisabeth II 1996 zurückgegeben wurde. (Leider fotografieren verboten.)


An den Andenkenläden vorbei zurück zum Bus. Ein letzter Blick...


Die schönsten drei Castles

Stirling Castle - was für eine Trutzburg!


Nachdem man uns erst vom Acker gescheucht hat, haben wir dann doch noch ein lauschiges Plätzchen für die Nacht in der Tiefebene gefunden. Am nächsten Morgen sind wir die ersten Besucher der Burg.


Suchbild: findet Burkhard.
Die Burg wurde 1124 von Alexander I gebaut.







Auf einem Felsen gebaut bietet sie ein fantastisches Panorama.








James V., Vater von Maria Stuart, hat sich und Figuren nach italienischem Vorbild in Stein meißeln lassen und das moderne Schlossgebäude errichten lassen. 
Maria Stuart wurde hier 1543 als Säugling zur Königin gekrönt, als James V. plötzlich starb.
Die schottische Venus.











Viele Räume sind den königlichen Zeiten nachempfunden und bespielt. Das Leben in der schottischen Renaissance wird anschaulich gezeigt.
















Wir fühlen uns wie ungekrönte Häupter!



In der großen Halle, wo die großen Feste stattfanden.

Die drei schönsten Castles

Doune Castle


Die Filmkulisse von Monty Pythons Ritter der Kokosnuss, Ivanhoe und Outlander, das ich gerade lese!!

Auf dem Audioguide bekomme ich Filmszenen und die Stimme des Regisseurs von Monty Python!


In der noch super intakten Burg fühlt man sich, wie Claire in Outlander, ins 18. Jahrhundert versetzt. Klar, was wir zu Hause als erstes machen: die Filme noch mal gucken!!

Aber Doune Castle entstand nicht erst im 18.Jahrhundert, schon

die Römer hatten hier ein Kastell.
der Platz ist besonders gut zum Jagen, nicht nur Wild, sondern besonders auch Lachse!




Doune Castle wurde 
gegen Ende des 14. Jahrhunderts vom Duke of Albany gebaut, der wegen seines unfähigen Bruders die Geschäfte des Königs ausführte. In Britannien der "ungekrönte König" genannt.

Zur Zeit der Jakobiteraufstände, der Highlandclans mit Bonnie Prinz Charly diente die Burg als Stützpunkt für die britischen Regierungstruppen.

Später wurden hier die Anhänger von Maris Stuart gefangen gehalten.

Eingang im Fenstersitz


Filmreif war das Ende des
Castles. Gefangene ließen sich an geknoteten Laken aus den Fenstern herunter.
Unter ihnen John Home und John Witherspoon...
Der letzte der Insassen kam bei der Flucht zu Tode.
Daraufhin wurde das Castle 1745 verlassen.
Die große Halle, Kulisse vieler Filmszenen.













Freitag, 28. April 2017

Castles, Seals and Otters



Beim Aufwachen
SCHNEE!

Der Schnee scheint alle schwarzen Wolken weggewaschen zu haben. der Tag stahlt. Wir fahren früh los, um dieses leuchten zu genießen.


Oh ein Zeichen! 
Ein gutes Fotoobjekt?
Ja, wir knipsen, was das Zeug hält!
Die schneebedeckten Berge, der blaue Himmel, blühende Bäume und Wiesen.
Das hebt die Stimmung!




Hopla!
Die wollen uns knipsen!
Na wir sind ja carefully!


Wir haben einen wunderbaren Blick auf Castle Stalker - Filmkulisse für Monty Pythons "Die Ritter der Kokosnuss"
Aber nur von außen. Auch das Filmteam bekam keine Drehgenehmigung für Innenaufnahmen. Die Innenkulisse sehen wir am nächsten Tag...





Auf unserem Weg liegt "Sea World", ein kleines Aquarium mit Seehundaufzuchtstation und -klinik.






Nach ausführlichem Erkunden und Zuschauen der Fütterung von Otter und Seehunden kommt Heidi mit unserem neuen Maskottchen zurück.
Burkhard verfolgte derweil die Snooker-WM auf dem Parkplatz.



Wieder ein Ort der schottischen Geschichte:
Castle Dunstaffenage

 Am Loch Linnhe, dem großen Graben in Verlängerung mit Loch Ness, gelegen lag es strategisch günstig.



Wieder begegnen wir Flora McDonald, die Bonnie Prinz Charly versteckte! Hier wurde sie dafür eingesperrt!




Ein späterer Pächter versuchte die Burg wieder bewohnbar zu machen und hatte schon das Torhaus (rechts) ausgebaut. Das gefiel dem Besitzer nicht. Er schickte ihn in den Krieg...


Unweit liegt das Hafenstädtchen OBAN
von der Fähren zu zahlreichen Inseln im Westen, den Hebriden, gehen.
Ihr wundert euch über das Kolosseum? 
Damit hat sich 1897 der Bankier J.St.McCaig ein Denkmal gesetzt. Außer schöner aussieht hat es keine Funktion.



Diesen sonnigen Tag beschließen wir mit dem Besuch einer alten Eisenhütte,
Bonase Historic Iron Furnace.
Die Eisenverhüttung spielte für die Highlander in der Industriellen Revolution eine große Rolle. Ein Wasserrad trieb den Blasebalg an. Das verhüttete Eisen konnte über Flüsse und Lochs weit verschifft werden.

Der uns noch fehlende Held, der Robin Hood der Highlands,
Rob Roy,
fehlte uns noch.
Auf seinen Spuren kann man von Callander aus wandern, liebe Wanderfreunde, wie überhaupt wunderbar in Schottland!


Uns gefällt dieser Ausflug: mit dem Boot werden wir abgeholt zur 
Inchmahome Priory,
einem Kloster, dass mitten im einzigen schottischen See liegt. (Die Lochs sind Durchflüsse!)
Von 1238 an waren dort für 300 Jahre Augustinermönche. Der Königen, wir Robert the Bruce und Mary Stuart diente es der Kontemplation.