Samstag, 21. April 2018

Bei den Meteoraklöstern


Wir fahren durch flaches landwirtschaftlich genutztes Land als plötzlich eine Formation eigenartiger Steine auftaucht.

Wir erinnern uns sofort an Montserrat in Katalonien!









Sicher schon vorher, aber nachweislich seit dem 11. Jahrhundert, haben sich Eremiten und Mönche in die eigenwillige Bergformation zurückgezogen.

Einst mussten sich die Mönche in Körben auf die Klöster hochziehen lassen, heute sind Straßen und Zugänge touristenfreundlich ausgebaut.

Die Kapellen der Klöster sind wunderbar bemalt mit der Geschichte Jesu', den Heiligen, dem jüngsten Gericht. Trotz Fotoverbot ein kleiner Einblick:

Für die Gläubigen stehen Rückzug und Andacht im Vordergrund, die man ohne Touristen hier in heiliger Ruhe haben kann…

Wir bestaunen mehr die Eigenarten der Landschaft und die Schaffenskraft der Mönche, auf den Felsspitzen geräumige Kloster zu bauen.

Beim nächsten WLan mehr Bilder...
Rückfahrt - wir verlassen Griechenland...😢

Freitag, 20. April 2018

In der Bucht von Volos – Pagasitikos Kolpos

Ein plötzlicher Anruf von Klaas beschert uns einen netten kleinen Umweg.
Klaas haben wir vor 1 ½ Jahren in Paestum kennen gelernt. Wir treffen uns in Volos am Hafen und fahren nach Kato Gratzea.
Der Campingplatz Sikia ist der beste unserer Reise! Klaas kann ein Zimmer mieten.
Wir bauen das Vorzelt auf und haben eine Villa am See!



Mit Klaas' kleinem Mietauto fahren wir an der Bucht entlang bis Kyriaki. 



Bilderbuch- und Postkartenblicke!




Der Gebirgszug Pilion ist ein Lieblingsort der Griechen. Hier ist es auch im Sommer grün. Es gibt viele kleine Badebuchten.
Jetzt im Frühling ein Traum!

Am nächsten Tag geht es nach Magrinitza, ein wunderbarer Blick auf dir Bucht, den, 

gemessen am Umfang der Platanen, schon die Griechen in der Antike liebten!
Hier weht der Wind. Grund für die Männer sich einen neuen Schal als Andenken zuzulegen.






Mittwoch, 18. April 2018

Bei den Thermopylen


Am 11. August 480 vor Chr. verloren die Spartaner unter Leonidas die Schlacht gegen die Perser.


Thermopylen bedeutet „ heißes Tor“ und das ist der Grund, weshalb wir dort hin fuhren.
Zwei heiße Quellen sprudeln aus dem Berg. Wir besuchen beide.

Beim 1. Platz finden wir ein großes Becken vor, wo am Sonntag viele Leute baden, ein Bus fährt sogar vor.




Daneben gibt es auch lauschige Tümpelchen, in denen man für sich ist.



Die andere Quelle kommt als rauschender Wasserfall aus dem Berg.



Dem Wasser, das sich über eine weite Fläche ausbreitete, wurde ein tiefer Graben gegraben, so dass er jetzt als heißer reißender Bach fließt.



Auf der trockenen Fläche parken Wohnmobile. „Schlaft ihr auch hier?“ fragen wir die ersten. „Ja, wir kuren hier!“ 

Dann kuren wir auch!







...und in den ehemaligen Schwefellöchern wachsen jetzt Blümchen...

Sonntag, 15. April 2018

Delphi - Das Orakelheiligtum des Apollon


Apollon und seine Zwillingsschwester Artemis waren Kinder von Zeus und Leto. Die zornige Hera beauftragte den Drachen Pyton in Delphi Leto und ihre Kinder zu vernichten. 
Apollon aber tötete den Drachen. Von da an sprach Apollon durch die Wahrsagerin Pytia und ihre Priester zu den Ratsuchenden.
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Das Heiligtum am Hang des Berges Parnass muss großartig ausgesehen haben.
Das Schatzhaus der Athener (nachgebaut)

Säule der dreiköpfigen Pythia
links: so sah sie einst aus!

Zum Apollontempel geht man die Heilige Straße hinauf, vorbei an Statuen und den Schatzhäusern, in denen die Weihgeschenke der Hilfesuchenden aufbewahrt wurden.



Apollontempel


Relief am Apollontempel
Wagenlenker
Die Swinx der Naxier (560 v.Chr.)









Der Omphalus, der Nabel der Welt.

Oberhalb des Tempels erreicht man das Theater und weiter oben das Stadion, wo sportliche Wettkämpfe stattfanden.

Unterhalb lag der Tempel der Athene mit dem bekannten Tholos.


Ein Erdbeben zerstörte das Heiligtum. 
Erst 1892 wurde es ausgegraben.

Donnerstag, 12. April 2018

Athen - wir verlassen die Peloponnes

(Mit allen Bildern!)


Nach einem Frühstück in einer Fischerbucht hinter dem Istmus fahren wir nach Piräus, dem großen Hafen von Athen. 

Eine schöne Anreise , vorbei an Ständen, Industrielandschaften, 
Kuriositäten, einen untergegangenen Schiff, Häfen.



Der Stellplatz „Parkopulos“ ist im Hafen von Piräus, 5 Minuten vom Bahnhof Piräus.


Die nette Chefin mit dem Katzenbaby erklärt uns, was wir alles in Piräus und Athen sehen müssen. Leider können wir ohne Strom keine Woche bleiben...
Früher Nachmittag und wir beschließen, Athen by night zu sehen. 

Schnell sind wir in der Altstadt „Plaka“ und sehen auch schon die Akropolis!
Sie scheint uns unerreichbar hoch, aber es pilgert sich kurzweilig nach oben.


Wir passieren die Hadriansbibliothek, Andenkenläden, die römische Agora und den Turm der Winde (Oktogon aus dem 1. Jh n.Chr.) mit Reliefs von Windgottheiten. 



Um die Ecke säumen Tavernen unseren Weg. 

So setzen wir uns erstmal zu einem Teller Gyros in gemütlicher Atmosphäre an der Treppe nach oben. 




Gestärkt geht es weiter, der Ausblick wird immer besser. 
Wir entdecken den Hephaistustempel.

Wir erreichen den Areios Pagos, einen Felsen, der schon recht bevölkert ist. Athen soweit das Auge reicht, der Ausblick ist grandios. 

Auf der anderen Seite die Akropolis!
3 Stunden vor Sonnenuntergang. Wollen wir hier Wurzeln schlagen?
Wir treffen die gute Entscheidung: 
auf die Akropolis zu gehen! 
Ohne Anstehen, relativ wenig Touristen.



Wir gehen durch das Beulétor (267 n.Chr.) über eine breite Marmortreppe zu den Propyläen, die Vorhallen zum Tempel (437-432 v.Chr.).


Der Mitteldurchgang ist von schön restaurierten ionischen Säulen gesäumt.
Rechts, frisch restauriert, strahlt der Athene Nike Tempel










Der Parthenon ist das Prunkstück auf dem heiligen Felsen. Perikles lies ihn 447 v.Chr bauen.
Das Dionysos-Theater aus dem 6. Jh v.Chr. und das Odeon des Herodes Attikus aus römischer Zeit, das einmal überdacht war,  liegen am Hügel unterhalb.

Das Erechtheon 

(421-403 v.Chr.)
ist das weibliche Gegenstück zum mächtigen Parthenon. Im dreiteiligen Tempel wurden Mutter Erde, Hephaistos, Athene und Poseidon verehrt.

Es wird Nacht in Athen.
Ein Blick zurück zur Akropolis, vorbei am römischen Forum.
Dann genießen wir die quirlige Plaka.





Am nächsten Tag geht es vorbei am Olympieion, 





 durch den Hadriansbogen zum neuen Akropolismuseum

Unterhalb der Akropolis ist es auf eine Ausgrabung gebaut, die man durch Glasböden oder Aussparungen sehen kann.




Hier die Farben, mit denen alles bemalt war!
Der Innenraum ist von der Größe her dem Parthenon nachgebaut und enthält die seit dem 17.Jh bewahrten Friese und Metopen. 



Auch die originalen Koren werden hier verwahrt. Leider ist fotografieren verboten, so fehlt uns die Eule von Athene...
Athene selbst kann ich noch heimlich ablichten.


 Auf dem Weg zum Nationalmuseum sehen wir die Parade und den Wachwechsel vor dem Parlament.

Im Archäologischen Nationalmuseum finden wir die Fundstücke von Mykene und Epidaurus sowie wunderschöne Skulpturen.




Viel Gold fand Heinrich Schliemann in Mykene. Und die Maske, die er für die des Agamemnon hielt.







Aphrodite, Pan und Eros.
(
Sie hält eine Eule, keine Schuhsohle in der Hand!)


Poseidon

Hermes mit dem (nicht vorhandenem) Haupt der Medusa

Asklepius, Sohn des Apollon, Gott der Heilkunst. Aus Epidaurus.


Sarg aus Marmor. Fries aus dem Marmor gemeißelt erzählt eine ganze Geschichte.

So vollendete Skulpturen finden wir erst in der Renaissance wieder!