Dienstag, 5. Dezember 2017



Sur le Pont d'Avignon...

Von 1309 bis 1376 residierten die Päpste in Avignon.
Sie lebten dort wie Gott in Frankreich, machten die Stadt zum glanzvollen Kulturzentrum und mehrten ihren Reichtum.

Bei unserem 1. Besuch 2013 (siehe www.reiseindieprovence.blogspot.de ) waren wir zum Theaterfestival dort.
Der Innenhof des 
Theaterfestival Juli 2013
Palastes war für Peter Handkes Bühnenstück zur Eröffnung des Festivals für ca. 1.000 Zuschauer aufgestuhlt. 
Eine Besichtigung des Palastes war daher nicht möglich.

Innenhof des Papstpalastes



Hinter den alten Toren erwartet uns eine topmoderne Audiovisuelle Führung.
Wir bekommen ein iPad mit  Kopfhörer, das sich an verschiedenen Stationen einloggt und uns die Räume je nach Blickrichtung im Gewandt des 14. Jahrhunderts zeigt.

Alle Räume waren farbig ausgestattet, wie dieser mit Fresken.


Im großen Festsaal fanden die Bankette statt und wurden die Papstkrönungen gefeiert.

Der Saal darunter, mit den gleichen Ausmaßen, diente den weltlichen Geschäften.




Auch Fürsten und Gesandte wurden hier empfangen.


Die Ahnengalerie

Wir steigen zu den Zinnen hinauf.
Es bieten sich ungeahnte Perspektiven auf Palast und Umgebung.






















An den Spitzgiebeln konnten sich die Steinmetze so richtig auslassen...

































Die Pont mal aus anderer Sicht



Die abgebrochene Pont führte ursprünglich auf die andere Seite des Flusses zum Frauenstift (im Hintergrund). Die kleine Kapelle auf der Brücke diente spät wartenden Pilgern vor dem verschlossenen Stadttor als Unterstand.




Durch einen anderen Innenhof mit zeitgenössischer Kunst erreichen wir die letzte Station.

Man kann den Palast 
natürlich nicht verlassen ohne die gesamte Auslage der Devotionalien im Zickzack passiert zu haben.
Wir konnten widerstehen!
















Am nächsten Tag lassen wir uns ziellos durch die Stadt treiben und entdecken noch so einige Leckerbissen.

Die Markthalle mit ihrem hängenden Garten, Les Halles, hat heute geöffnet.






... nicht nur in Venedig!















Überall in Avignon begegnen uns Kunst und Theater.

Advent in Avignon

Montag, 4. Dezember 2017

Ist das kalt!

 Von Montpellier fahren wir noch am Nachmittag zur
Pont du Gard





Die Pont du Gard ist ein Aquädukt von 50 n. Chr.
Sie war Teil der 50 km langen Wasserversorgung der Stadt Nîmes und war 500 Jahre in Betrieb.
Die Wasserleitung transportierte Wasser des Eure mit einem Höhenunterschied von 17 Metern.


die Sonnenseite
Die Brücke über den Gardon ist 49 Meter hoch und 275 Meter lang. 
Auf der Schattenseite wurde für die vielen Besucher eine Brücke im gleichen Stil im Jahr 2000 daneben gebaut, was nur das geübte Auge erkennt. 
Die Schatten werden länger.


Ein letzter Blick zurück. Uns zieht es weiter...


... zur nächsten Station.



 Nach dem wunderschönen Collioure fahren wir nach
Montpellier. 

Auch hier kreisen wir im Samstagsstau durch die Stadt, entdecken einen feinen Stadtbummelplatz, wo kein Platz ist, und finden dann den perfekten Schlafplatz außerhalb.


Am Sonntagmorgen Eisblumen, aber keine Wolke!
Von dem schon entdeckten Stadtbummelplatz aus laufen wir direkt in den gerade öffnenden Weihnachtsmarkt.


Über den Weihnachtsmarkt gelangen wir zur Touriinfo am Place de la Comédie.
Beschwingt und mit Stadtplan und CD in der Tasche bestaunen wir die schöne Altstadt.

1289 schon gründeten Araber und Juden (!) eine Medizinschule.
1359 kaufte die Französische Krone die Stadt vom König von Mallorca.
...
Es wurde verfügt, dass hier jeder, egal welcher religion Medizin studieren durfte!
Heute gibt es 60.000 Studenten in Montpellier.











 Am Sonntagmorgen mit diesem Licht ist die Stadt wunderbar. Die Leute sind entspannt. Man bummelt.

Durch den Triumphbogen geht es zur Promenade du Peyrou.




 Was für ein Glück! Heute ist Flohmarkt!




Alte Schulbank für 4 Kinder mit Tintenfässchen!
Den Sessel können wir leider nicht mitnehmen.













Zurück geht es durch kleine Gassen...


Hotel Midi


Cathedrale St. Pierre















Unser Rundweg endet wieder am Place de la Comédie.


und heißer Wein!
 Jetzt ist auch was los!
Heiße Maronen aus der Lok










An der Zitadelle, umgebaut als Fitnesscenter, erreichen wir wieder unseren Parkplatz.